Asana

Asana bedeutet Sitz. Der eigentliche Zweck der Asana Praxis ist es, den Körper so weit zu flexibilisieren und entspannen, dass es möglich wird, über lange Zeit still, aufrecht, bequem und schmerzfrei zu sitzen.

Yoga Asanas dehnen das Bindegewebe und trainieren Muskellänge und Muskelkraft. Das Bindegewebe, auch als Faszien bezeichnet, hält Muskeln, Sehnen, Blutgefäße, Lymphbahnen und Nerven zusammen. Viele Studien haben gezeigt, dass mindestens zweimal pro Woche die Faszien bewegt und gedehnt werden sollten, damit keine Verhärtungen und Verklebungen entstehen, die zu vielen Arten von Schmerzen führen. Indem nicht nur Muskelkraft sondern auch Muskellänge trainiert wird, entsteht eine körperliche Beweglichkeit, die dem Alterungsprozess des Körpers entgegenwirkt und es uns ermöglicht, uns in unserem Körper einfach wohl zu fühlen.

Mensch und Tier entspannen unterschiedlich


Zu Beginn der Yogastunde üben wir Surya Namaskar, den Gruß an die Sonne, in der nachfolgend dargestellten Sequenz.

Dank unbekannterweise an Thamizhpparithi Maari, der diese Bilder auf Wikipedia zur Verfügung gestellt hat.

Nach einer kurzen Entspannung folgen auf Surya Namaskar die Asanas (Stellungen). Wir verwenden in jeder Yogastunde den selben Ablauf von 10 Stellungen, da die Erfahrung gezeigt hat, dass die Praxis dieser 10 Stellungen ausreicht, um unsere körperlichen Ziele zu erreichen. So wird die Praxis leicht erlernbar und kann schon nach wenigen Übungseinheiten selbstständig durchgeführt werden.

Die erste der 10 Stellungen ist stets Sirsasan, der Kopfstand:

Zwischen den Stellungen wird jeweils Savasan, die Entspannungsstellung auf dem Rücken, praktiziert. Dieser Wechsel zwischen Anspannung und Entspannnung erzeugt sowohl Ruhe und Konzentration bei Ausübung der Positionen als auch die Fähigkeit, sich in der Entspanungsphase wirklich fallen zu lassen.

Nun üben wir Sarvangasan (Schulterstand), Halasan (Pflug), Matsyasan (Fisch), Paschimottanasan (Kopf-Knie Stellung), Bhujangasan (Kobra), Shalabhasan (Heuschrecke), Dhanurasan (Bogen) und Ardha Matsyendrasan (Drehsitz):

Wir beenden die Übungen mit einer stehenden Stellung, beispielsweise Vrksasan (Baum), Virabhadrasan (Krieger), Trikonasan (Dreieck) oder Parsvakonasan (Seitlicher Winkel):

Dank an Judith from london, UK - Yoga Reflections, lululemon athletica, Daniel Renkel (User Sirleto) - Denise Weiner, tava yoga darmstadt und amyjirsa_yogini, die diese Bilder zur Nutzung freigegeben haben.

Zum Abschluss jeder Stunde praktizieren wir die Tiefenentspannung, die uns mit Hilfe progressiver Muskelentspannung, Autosuggestion und mentaler Entspannung nach nur 10-15 Minuten die Yogastunde erfrischt und erholt verlassen lässt.